Im KRITIS-Umfeld – insbesondere bei Energieversorgern, Finanzdienstleistern, gesundheitsnahen Organisationen und weiteren regulierten Betreibern kritischer Infrastrukturen – verbinden wir tiefgehendes IAM- und Governance-Know-how mit einem klaren Verständnis regulatorischer Anforderungen und operativer Sicherheitsrealitäten. In unseren Projekten haben wir bestehende Identity- & Access-Management-Landschaften analysiert, Schutzbedarfsanalysen durchgeführt und kritische Systeme identifiziert, um daraus belastbare Zielbilder für revisionssichere und auditfähige Berechtigungsstrukturen abzuleiten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Neugestaltung und Automatisierung von User-Lifecycle-Prozessen (Joiner/Mover/Leaver), der Einführung rollenbasierter Zugriffskonzepte (RBAC) sowie der Integration zentraler Systeme wie HR, Active Directory und SAP in konsistente IGA-Architekturen. Dadurch konnten wir nicht nur regulatorische Anforderungen (z. B. im Kontext von ISMS, DSGVO und branchenspezifischen Vorgaben) adressieren, sondern vor allem operative Risiken signifikant reduzieren: keine produktivitätshemmenden Onboarding-Verzögerungen mehr, kein sicherheitskritisches „Account-Wildwuchs“ beim Offboarding und volle Transparenz über privilegierte Zugriffe.
Unser Mehrwert im KRITIS-Sektor liegt darin, technische Umsetzung, Governance und Management-Perspektive zusammenzuführen. Wir schaffen klare Verantwortlichkeiten, priorisierte Maßnahmenpläne und nachhaltige Strukturen, die sowohl Prüfungen standhalten als auch im laufenden Betrieb funktionieren – und damit die Resilienz kritischer Organisationen messbar erhöhen.