Glossar

Least Privilege

Least Privilege ist das Prinzip, jeder Identität nur die Rechte zu geben, die sie für ihre konkrete Aufgabe braucht – und nicht mehr.

Je weniger Rechte ein Konto hat, desto kleiner ist der Schaden, wenn es übernommen wird. Least Privilege begrenzt diesen Wirkungsradius, indem Berechtigungen eng an die tatsächliche Aufgabe gebunden werden, statt vorsorglich breit vergeben zu werden.

In der Praxis wird das Prinzip durch zeitlich begrenzte Rechte (Just-in-Time), rollenbasierte Vergabe und regelmäßige Rezertifizierung durchgesetzt. NIS-2 und DORA verlangen es ausdrücklich für privilegierte Zugriffe.

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