Service-Accounts erlauben es Programmen, auf Systeme, Datenbanken oder APIs zuzugreifen, ohne dass sich ein Mensch anmeldet. Typische Einsatzgebiete sind Backups, Deployments, Skripte und Cloud-Dienste. Ihre Rechte sind in der Regel fest umrissen und sollten dem Prinzip des Least Privilege folgen.
Weil sich hinter einem Service-Account kein Mensch verbirgt, fällt er in keine gewöhnliche Rezertifizierung und bleibt oft jahrelang unverändert. Zugangsdaten, Schlüssel und Tokens müssen deshalb besonders geschützt und regelmäßig rotiert werden.